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Tragisch — Diese Personen hatten Pech

Höttges und das WM-Finale 1966 gegen Geoff Hurst

Der Werder-Verteidiger kehrte nicht ganz fit ins Wembley-Finale zurück — und stand drei Hurst-Toren gegenüber.

Höttges spielt von 1960 – 1964 für Borussia Mönchengladbach und von 1964 – 1978 für Werder Bremen. Für die Hanseaten trifft der Verteidiger in 420 Spielen 55-mal ins Tor. Höttges spielt von 1965 – 1974 auch 66-mal für die deutsche Nationalelf.

Das Pech von Höttges heißt Geoff Hurst. Wenn er seinen Namen hört, gerät er ins Grübeln. „Es war fast schon mein Trauma“, gesteht Höttges, der als einziger Werderaner bislang an drei Weltturnieren teilnehmen darf.

Höttges ist bei der WM 1966 in England Stammverteidiger der deutschen Nationalelf, die es ins Finale schafft. Da geht es gegen den Gastgeber. Der Bremer, der sich selbst nicht unbedingt als „überragenden Fußballer“ sieht, kehrt nach einer Verletzung zurück in die Elf, ist aber noch nicht ganz fit.

Im Gegensatz zu seinem Gegenspieler Geoff Hurst. Dieser wirbelt, zauberte und trifft drei Mal. England wird Weltmeister.

Geständnis von Höttges: „Ein wahrer Alptraum.“

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