Kuno Klötzer geht es im Februar 1981 zum Glück wieder besser. Aber er hat bohrende Kopfschmerzen und kann den Trainerjob bei Werder Bremen nicht mehr dauerhaft ausüben. Werder Bremens Manager Rudi Assauer meldet sich.\n\nEr überredet mich, Klötzers Nachfolge bei Werder in der 2. Liga anzutreten.
Zwischendurch hat er sich während Kunos Abwesenheit selbst auf die Bank gesetzt. Das hat er schon während der Abstiegssaison 1979/80 gemacht – und Ankündigungen „gebracht“, die heutzutage undenkbar wären.\n\n„Es gibt insofern einen Wunschtrainer, den Trainer, der uns wieder unten rausholt, den wünsche ich mir“, sagt Assauer im Januar 1980. Er holt sich den 67-jährigen Trainer-Veteran Fritz Langner dazu und spendiert zur Auflockerung vor dem Auswärtsspiel in München Schnaps für die ganze Mannschaft.