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Abstieg 1980: 93 Gegentore und Böhmerts Koma-Diagnose

Nach dem Abstieg 1980 mit 93 Gegentoren spricht Präsident Böhmert offen vom Koma des Vereins.

Dass diese Thekenfußballer-Mentalität nichts bringt, kann man sich denken. Es ehrt Assauer, dass er nach dem Abstieg 1980, der schlechtesten Saison, die Werder Bremen jemals in der Bundesliga gespielt hat, geblieben ist. 93 Gegentore hat man hinnehmen müssen, allein elf gegen Meister FC Bayern München.\n\n„Ich habe das mit verbockt, ich repariere das auch“, sagt Assauer.

Sein Chef, der Anästhesist Dr. Franz Böhmert, der seit 1970 Werder-Präsident ist, wählt ein Jahr später drastischere Worte: „Der Verein lag im Koma“ – „In der 2. Bundesliga“, hat Franz sehr gut erkannt, „wird wie in der ersten Klasse trainiert und bezahlt.“ Assauer hat jedoch eine Gehaltsgrenze gezogen: „Kein Spieler bekommt mehr als 200.000 Mark.“

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