Niclas Füllkrugs Karriere ist lange Zeit von Verletzungen geprägt: Kreuzbandriss bei Hannover 96, mehrere Innenband-Probleme, immer wieder verlorene Saisons. Sein Wechsel zu Werder Bremen 2019 markiert den Beginn der Wende — bei Trainer Florian Kohfeldt und später Ole Werner findet er endlich kontinuierliche Spielzeit.
2022/23 wird Füllkrug Bundesliga-Torschützenkönig (16 Tore, geteilt mit Christopher Nkunku). Bundestrainer Hansi Flick beruft ihn kurzfristig in den WM-Kader für Katar 2022 — Füllkrug trifft im Gruppenspiel zum 1:1 gegen Spanien und im letzten Spiel gegen Costa Rica. Aus dem Werder-Stürmer wird der unerwartete Nationalheld. Im Sommer 2023 wechselt er zum BVB — Werder bleibt das Sprungbrett seiner Karriere.
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