Kapitel 04

Für die Lover

Wichtige Triumphe und große Erfolge
3 Min. LesezeitAktualisiert: März 2026
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Europacup der Pokalsieger: Der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte von Werder Bremen ist der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger 1992 unter der Regie von Trainerikone Otto Rehhagel. Am 6. Mai 1992 bezwingen die Bremer in Lissabon AS Monaco mit 2:0 (1:0) durch Tore von Klaus Allofs und Wynton Rufer.

Das Double: Mindestens auf einer Stufe mit dem bis heute einzigen Europapokal-Erfolg – 2009 verliert Werder Bremen das UEFA-Cup-Finale gegen Schachtjor Donezk mit 1:2 nach Verlängerung – steht für Werder-Fans das „Double“ von 2004 mit Meistertitel und DFB-Pokalsieg. Durch das Meisterstück bei Verfolger und Rivale Bayern München gewinnt es eine besondere Note.

Fischwochen gegen den HSV: Ebenso wie die Saison 2008/09, in der Werder Bremen in den unvergessenen „Fischwochen“ sowohl im DFB-Pokal als auch im UEFA-Cup jeweils im Halbfinale beim Erzrivalen HSV triumphiert.

Werder „rockt“ die 2. Bundesliga Nord: Auf den bitteren Abstieg von 1980 folgt der direkte Wiederaufstieg – mit der für Werder ligaübergreifend besten Bilanz seit Einführung der Bundesliga. Nach Drei-Punkte-Rechnung holt man 98 Zähler aus 42 Spielen, nach damaliger Zählweise 68. Am 12. Mai 1981 macht man mit einem 3:0 (2:0)-Erfolg beim VfB Oldenburg im legendären Donnerschweer Stadion („Die Hölle des Nordens“) die Rückkehr perfekt. Die Mannschaft von Trainer Otto Rehhagel ist namhaft besetzt. Neben Torhüter Dieter Burdenski laufen in Oldenburg unter anderem Schalke-Legende Klaus Fichtel und Erwin Kostedde auf, alles Ex-Nationalspieler.

Einer der besten Vizemeister: Werders beste Saison nach Punkten in der Bundesliga ist die Spielzeit 1982/83 mit (umgerechnet) 75 Zählern, damals 52. Das bedeutet Punktgleichheit mit dem Erzrivalen Hamburger SV, dessen Tordifferenz um acht Treffer besser ist. Kleiner Trost: Rudi Völler holt sich immerhin als erster Bremer die Torjägerkanone.

Wynton Rufer Europacup Pokalsieger Werder Bremen 1992
Abb.1.8.4 Wynton Rufer und der Pokal. Werder wird Europacup-Sieger der Pokalsieger im Jahr 1992. Foto: Imago Images /Stockhoff

Die beste Tor-Ausbeute: Die Ballermänner von der Weser – Rudi Völler, Frank Neubarth und Uwe Reinders – lassen es 1984/85 krachen. 87 Tore bedeuten Werder-Rekord in der Bundesliga und die beste Offensiv-Leistung in jener Saison. 1. FC Kaiserslautern und Karlsruhe treten mit 1:6 und 1:7 die weite Heimreise an… Rudi Völler, der unumstrittene Publikumsliebling jener Jahre, trifft 25-mal. Allein: Es reicht wieder nur zu Rang zwei, weil die Bayern vier Punkte mehr holen.

Historisches Double: Die Saison 2003/04 – mehr Werder ist nie! Seit dem 16. Spieltag steht die Mannschaft von Werder-Legende Thomas Schaaf (nach einem 3:1 gegen Bayer Leverkusen) an der Tabellenspitze und gibt sie nicht mehr her. Mit sechs Punkten vor Bayern München wird Werder Bremen Deutscher Meister und holt sich anschließend mit einem 3:2 gegen Alemannia Aachen im Berliner Olympiastadion den DFB-Pokal. Im Schatten von Top-Torjäger Ailton wird Ivan Klasnic mit 13 Toren und elf Assists zur Entdeckung der Saison. Bei Werders triumphaler Krönung am 32. Spieltag bei den Bayern (3:1) düpiert Klasnic den Münchner Keeper Oliver Kahn.

Meister – und dabei nur zwei Mal Tabellenführer! Das vielleicht größte Werder-Wunder in der Bundesliga! In der Spielzeit 1992/93 wird Bremen Meister und steht dabei nur an den letzten beiden Spieltagen auf Rang 1! Am 4. Spieltag sind Rehhagel und Co. nach einem 2:5 in Karlsruhe sogar auf Rang 16. Am letzten Spieltag distanzieren die Norddeutschen mit einem 3:0 in Stuttgart den Dauer-Tabellenführer FC Bayern, der beim 3:3 auf Schalke patzt und revanchieren sich für ihre auf der Zielgeraden verlorenen Meisterschaft von 1986.

Höchster Heimsieg: 8:1 schlägt Werder Bremen Kickers Offenbach in der Saison 1983/84 am 15. Spieltag der Bundesliga. Mit dem gleichen Ergebnis gewinnt man am 8. Spieltag der Saison 2007/08 ebenfalls in der Bundesliga gegen Arminia Bielefeld.

Höchster Auswärtssieg: Der höchste Auswärtssieg gelingt Werder Bremen in der Saison 1965/66 in der Bundesliga beim damaligen Aufsteiger Borussia Mönchengladbach. 7:0 gewinnt das Team am 31. Spieltag auf dem Bökelberg.

Die längste Siegesserie: 8 Siege hintereinander schafft Werder Bremen gleich zwei Mal in der Saison 1980/81 in der 2. Bundesliga Nord. Vom 21. bis zum 28. Spieltag und vom 32. bis zum 39. Spieltag.

Die meisten Siege in einer Saison: 30 Siege gelingen Werder Bremen in der Saison 1980/81 in der 2. Bundesliga NORD

Die meisten Spiele ohne Niederlage hintereinander: 26 Spiele in Folge bleibt Werder in der 2. Bundesliga Nord in der Saison 1980/81 vom 16. bis zum 41. Spieltag ungeschlagen.

Alle Kapitel: 01. Prolog 02. Good to Know 03. Für die Hater 04. Für die Lover 05. Schlüsselfiguren 06. Personae Non Gratae 07. Tragisch 08. OMG — Oh My God 09. Fun Facts 10. Special Moments 11. Weise Worte 12. Steckbrief [Annex]
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